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Kleine
Eheverbrechen

„Zimmertheater Rottweil gastierte mit ´Kleine Eheverbrechen` im Schauspiel Kiel.
Wer liebt(e) wen, wer wollte wen umbringen und die alte Frage `Wer bin ich? `.
Der französische Dramatiker Éric - Emmanuel Schmitt destillierte daraus einen
existenzialistischen Ehekrimi, […]. Eine Experimentier-Anordnung, in die Schmitt seine
Figuren schickt und die Arwid Klaws und Daniela Burkhardt wie Laborantendurchtasten.
Wo man sich beobachtet, jede Regung registriert, werden Intimitäten, auch die ehemals
gemeinsamen,zu Minenfeldern. Manche davon geht hoch, wenn Daniela Burkhardt der Lisa
ebenso hysterische wie vom Grübeln über den Sinn ihrer Liebe tief verzweifelte Züge gibt.
Genauso geschickt zwischen Übersteuerung und Duldungsstarre changierend legt Arwid Klaws
seinen Gilles an.
Und Tina Brüggemann steuert manchen erstaunlichen Regiertrick bei. [...]“
( Kieler Nachrichten, 05.06.07)

eheverbrechen
Stummer
Diener

„Vor ausverkauftem Haus feierte am Samstag Harold Pinters ´Stummer Diener` Premiere.[…]
Da sitzen sie nun die zwei Männer Ben ( Bernd Tauber) und Gus ( Arwid Klaws),
glattrasiert, geschniegelt und gewandet mit schwarzem Anzug, weißem Hemd und schwarzer Krawatte,
eingesperrt in einem Loch wie Gus es nennt,ohne Fenster, ohne Blick nach draußen, wartend auf
den mysteriösen Unbekannten, der ihnen ihren Arbeitsauftrag erteilen soll. Ein weiterer Mord. […]
Die Rolle des Suchenden zwischen nerviger Nölerei,nagendem Zweifel und wachsender Angst, die fast
in Irrsinn (und Selbstmord?) mündet, scheint Klaws auf den Leib geschrieben und wird noch
plastischer durch das starke Spiel von Tauber als seinen autoritären Counterpart.“
(NRWZ, 11.02.07)
„Zwischen gelöster Heiterkeit und Beklemmung.
´Der stumme Diener` spielt mit den Möglichkeiten der Stimmung. […] Mit Arwid Klaws und Bernd Tauber
in der Rolle der Auftragskiller Gus und Ben stehen zudem zwei Schauspieler auf der Bühne die in
ihrem Spiel, ganz unabhängig von der textlichen Vorgabe, ein ganzes Bündel an Charaktereigenschaften
und Persönlichkeitsmerkmalen zu entwickeln und zur Disposition zu stellen vermögen. Locker, offen,
verschlagen, cholerisch, biestig, großtönend, grüblerisch – alles wird durchexerziert […].“
(Schwarzwälder Bote, 12.02.07)

stummer diener stummer diener
Der
Menschenfeind

„Mit einer temporeichen, körperbetonten und von furiosen schauspielerischen Leistungen
getragenen Inszenierung des ´Menschenfeinds` von Jean – Baptiste Moliere ist das Zimmertheater am
Samstag in die neue Spielzeit gestartet.[…] Und allen voran begeistert Arwid KLaws als bis in die
letzte Faser radikaler Verfechter einer zum Dogma übersteigerten Wahrheftigkeit. Sein Rotieren
auf der Bühnen- Rampe und seine Wutausbrüche sind Gipfelpunkte eines packenden Theaterabends.“
(NRWZ, 01.10.06)
„In eine schwarze Komödie hat Hans Magnus Enzensberger Molières ´Menschenfeind` umgegossen, in ein
Spiel mit der Lust zwischen Tragik und Komik schwebend, […]. Regisseur Tonio Kleinknecht lässt den
hinreißenden Arwid KLaws [Alceste] allerdings weniger den verrückten Misanthropen spielen,
vielmehr einen weltfremden und trotzdem heldenhaften Wahrheitsfanatiker […].“
(Schwarzwälder Bote, 01.10..06)

menschenfeind
Der
Krawattenclub

„`Krawattenclub` ein Krimi – und zuletzt doch keiner [von Fabrice Roger - Lacan]. […].
Treue und Vertrauen der beiden Freunde, von denen Adrien (wunderbar der da nachsichtige, dort
explodierende Arwid KLaws)auf der Suche nach Inspiration, Spaß oder Bereicherung in den
geheimnisvollen ´Krawattenclub` eingetreten ist,auf harte Proben gestellt. Nun rüttelt nämlich sein
Compagnon Bernard am Tor der Institution […] ´ Ich will hier rein! ` […], polternd, schleimend,
säuselnd - Bernd Tauber und sein Schauspiel sind eine Wucht! […]“
(Schwarzwälder Bote, 30.10.05)
„Aus einem harmlosen Gespräch wird in Fabrice Roger Lacans Komödie ´Der Krawattenclub` ein grotesker
Streit,der in einem Mordversuch gipfelt. […] Das Nebeneinander von tiefen Gefühlen und kleinen
Nebensächlichkeiten bürgt für einen spannenden und auch humorvollen Theaterabend - nicht zuletzt da mit
Klaws und dem auch aus Film und Fernsehen bekannten Tauber zwei hervorragende Schauspieler in die
Rollen der verfreundeten Kontrahenten schlüpfen.[…]“
(NRWZ, 30.10.05)

krawattenclub
Jürgen Bartsch
Ein Mordsspiel

Tiefsitzender Schock lösen sich in enthusiastischem
Beifall auf, die faszinierten Zuschauer belohnen damit
eine grandiose Schauspielerleistung voller Intensität
und Intension sowie eine eindringlich berührende Inszenierung. Klaws
Bartsch lässt in dem Kindermörder einen Menschen erkennen.
Er ist keine Bestie, sondern ein von Phantasien gehetzter Mensch, dem seine
Gräueltaten Angst machen.
(Schwarzwälder Bote 01.02.03)

Die sexuellen Triebe und Phantasien, die Zwanghaftigkeit
seiner Handlungen, die Wut und die Fassungslosigkeit gegenüber sich
und seiner Umwelt, all das legt Arwid Klaws in die subtile Darstellung des
vierfachen Kindermörders.
(Schwäbische Zeitung 01.02.03)

Die großartige Leistung des Schauspielers sowie die Distanz
schaffenden Regiemittel verhindern, das die Inszenierung
den Täter zum Opfer macht. Eindringlich und differenziert
teilweise mit unbeteiligter Stimme schildert Klaws die grausamenMorddetails.
Nur die Körpersprache, das krampfhaft hektische fingern mit einem Stapel
Spielkarten, drückt die Sprengkraft der Gefühlslage aus.
(Stuttgarter Zeitung 06.06.04)

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